🧠 Gemeinsam für bessere Versorgung

Psychotherapie ist kein Luxus – sondern medizinische Notwendigkeit.

So können Sie die niedergelassenen Psychotherapeut(inn)en unterstützen:

E-Mail an Abgeordnete(n)Jetzt Petition unterzeichnen

Betreff: Stoppen Sie die Honorarkürzungen in der Psychotherapie!

💡 Wichtiger Hinweis: Abgeordnete reagieren deutlich stärker auf persönliche Nachrichten. Bitte passen Sie den Betreff und den Text individuell an, damit Ihr Anliegen nicht als automatisierte Massenmail wahrgenommen wird.

✊ Petition mitzeichnen

Wir fordern: Eine faire Vergütung für alle psychotherapeutischen Berufe und die Sicherstellung der bedarfsgerechten Versorgung gesetzlich Versicherter.

Beim Bundestag wurde eine Petition für die Sicherstellung der ambulanten Psychotherapie gestartet. Diese kann bis zum 09.06. mitgezeichnet werden.

Wenn Du diese unterstützen möchtest (jede Stimme zählt!) klicke auf den folgenden Button:

📋 Hintergrundinfos

Zur Begründung von Honorarkürzungen greift der GKV-Spitzenverband auf eine irreführende Prozentbetrachtung zurück: Die angeführte nominelle Steigerung von 52 % gegenüber 33 % bei Fachärzten blendet das deutlich niedrigere Ausgangshonorar aus, sodass die tatsächliche absolute Erhöhung in Euro sogar merklich geringer ausfiel als bei Fachärzten.

Persönliche Einschätzung: Diese selektive Darstellung dient aus meiner Sicht dazu, die öffentliche Debatte bewusst in eine Neiddiskussion zu lenken und Solidarität mit Psychotherapeut:innen gezielt zu unterbinden – ein Vorgehen, das man als bewusste Diskreditierung des gesamten Berufsstandes werten könnte.

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Faire Vergütung

Psychotherapeut:innen erzielen pro Stunde nur ca. 50 % des Über­schusses von Vergleichs­ärzten. Für den GKV-Spitzen­verband ist das "überdurch­schnittlich". Fair?

Lange Wartezeiten

Patient:innen warten durchschnittlich 5–6 Monate auf einen Therapieplatz. In ländlichen Regionen ist die Lage noch dramatischer.

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Zu wenige Therapeut:innen

Auf 100.000 Einwohner:innen kommen in Deutschland nur ca. 60 Psychotherapeut:innen – bei wachsendem Bedarf.

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Kinder & Jugendliche

Die Zahl der psychischen Erkrankungen bei jungen Menschen steigt stark. Dennoch gibt es zu wenig Plätze für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

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Internationaler Vergleich

Im Vergleich zu anderen OECD-Staaten liegt Deutschland bei der psychotherapeutischen Versorgung nur im Mittelfeld – mit großem Aufholpotenzial.

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Investition statt Verwaltung

Lange Wartezeiten führen zu Chronifizierung und staatlicher Abhängigkeit. Heilung ist eine Investition; Krankheitsverwaltung ein Verlustgeschäft.